Was heißt private Immobilienfinanzierung? Die Rede ist von der Finanzierung einer Immobilie, in der man auch wohnt – etwa das Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung, etwa als Einzelperson oder als Lebensgemeinschaft. Bezeichnungen, die hier verwendet werden, sind Baufinanzierung, Eigennutzerfinanzierung, Kapitalanlegerfinanzierung. In letzterem Fall ist derjenige, der die Immobilie bezahlt, auch gleichzeitig der Vermieter – das kann sich auch bei Gewerbetreibenden oder Freiberuflern um eine Finanzierung im Zusammenhang mit dem Betriebsvermögen handeln.
Derjenige, der auf diese Weise eine Immobilie finanzieren möchte, hat Faktoren wie Eigenkapital und Fremdkapital im Voraus berechnet. Das heißt, dass er Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere oder andere Eigenleistungen in Kombination mit Darlehen in ihrem Wert vorher fixiert hat und per Finanzierungsrechner konkret einordnen kann, wie sich die eigenen Pläne entwickeln werden. Wer aber nun sind Handelspartner? Dies können Banken, Landesförderinstitute, Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften verschiedener Art, aber auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau sein. Wichtig ist nur die Zulassung nach dem Kreditwesengesetz, die für einen solchen Handelspartner die Bedingung ist, überhaupt in die Immobilienfinanzierung auch involviert sein zu dürfen. Die Gegenleistung des Kreditnehmers besteht in diesem Zusammenhang meist in einer Grundschuld – dies kann sich tatsächlich auch auf sogenannte Mitarbeiterdarlehen gegenüber Arbeitgebern beziehen. In jedem Fall – wie üblich – ohne Risiko ist auch eine Immobilie nicht zu beleihen, aber das ist bekannt.
Bis 1970 etwa durften nur Bausparkassen und Banken derlei Finanzierungen übernehmen – heutzutage sind es viele unterschiedliche private Kreditvermittler, die hier in den Dienst treten können – Finanzvertriebe etwa, Versicherungsmakler und, natürlich in nicht zu vernachlässigender Weise, auch das Internet über Direktvermittler.